Umwelt
Umgebung von Spindler Muehle
In der Umgebung von ?pindler?v Ml?n gibt es jede Menge Spa? f?r Touristen, die Region bietet Wanderwege, Fahrradwege, Skipisten, Langlaufstrecken, Rodelbahnen, Aquapark, eine Bobbahn, Paragliding, Ausritte, Bowling, Fitness, Golf, Snowtubbing, Squash, Tennis...
Bergtouristik:
Weg der Tschechisch-Polnischen Freundschaft: ?pindlerova bouda (Spindlerbaude) - Harrachov
Von der Spindlerbaude zur Peterbaude (Petrova bouda) folgen wir der roten Markierung, nach 2 km treffen wir auf den blau markierten Abzweig nach links zur Peterbaude. Im Sommer k?nnen wir w?hlen, ob wir abbiegen oder weiter dem Kammweg folgen, im Winter ist lediglich der Weg um die Peterbaude durch St?be markiert. Von der Peterbaude kehren wir entlang der gelben Markierung auf den Grenzkamm zur?ck und folgen dann weiter der roten Markierung. Von der Peterbaude zu den Schneegruben (Sn?n? j?my) steigen wir auf zu den M?delsteinen und Mannsteinen (D?v?? a Mu?sk? kameny) ? markante Felsen mit guter Aussicht. Vorbei an den Gedenksteinen Kalman und O. Rys, hier biegen wir ab auf polnisches Gebiet zum h?chsten Berg des westlichen Riesengebirges ? dem Vysok? Kolo (Hohes Rad), 1508 m ?.M. Rechts er?ffnet sich uns die Aussicht auf die Grosse und die Kleine Schneegrube mit ihren Gletscherseen. Von den Schneegruben zur Wosseckerbaude (Voseck? bouda) und ins Mummeltal (?dol? Mumlavy). Weiter geht es zum Veilchenstein (Viol?k). Nach ca. 1 km kommen wir zu einer Kreuzung mit gelber Markierung (f?hrt zur Elbquelle, ca. 1 km). Der Weg f?hrt wieder nach Polen hinein, vorbei am Gipfel des Tafelstein (Sokoln?k), am Kreuzweg der rot markierten Wege am Quarkstein (Tvaro?n?k) biegen wir nach links vom Grenzkamm zur Wosseckerbaude (Vosecka bouda) und in das waldreiche Tal des Flusses Mumlava (Mummel) ab. Hier trifft unsere Trasse auf den blau markierten Harrachsweg (Harrachova cesta) und gemeinsam f?hren sie der Str?mung entlang zum heutigen letzten Halt, dem Mumlavsky vodop?d (Mummelfall). Er ist nur 8m hoch aber der wasserreichste Wasserfall des Riesengebirges. Auch hier finden wir interessante Formen die sich im Granitgestein gebildet haben - in den Stromschnellen ?ber dem Wasserfall hat das Wirbeln des Wassers Riesentassen oder eher Kessel ausgemalt ? die gr??ten bei uns (mit einem Durchmesser von 5 ? 7m und einer Tiefe von 3m). Vom Wasserfall wandern wir hinunter nach Harrachov (Harrachsdorf), entweder den blauen Weg zum Busbahnhof oder wir folgen dem l?ngeren roten Weg nach Harrachov - Nov? Sv?t (Harrachsdorf - Neuwelt).
Weg der Tschechisch-Polnischen Freundschaft: Spindlerova bouda (Spindlerbaude) ? Sneka (Schneekoppe)
Unsere Wanderung durch einen der interessantesten Abschnitte des Weges der Tschechisch-Polnischen Freundschaft beginnen wir mit einem anstrengenden Aufstieg an der n?rdlichen Berglehne der Kleinen Sturmhaube (Mal? ?i??k, 1440 m ?.M.). Der Weg ist steinig, unbequem und er f?hrt ?ber polnisches Gebiet. Wir passieren einen Abschnitt mit Latschenkieferbewuchs, welcher uns aber nicht in der herrlichen Aussicht in den Hirschberger Kessel (Jeleniogorska kotlina) und die diesen umgebenden Bergabschnitte behindert. Im Westen ist das der Wysoki Grzbiet Izerski, im Norden die Gory Kaczawskie und im Osten Rudawy Jnowickie. Den ersten Halt machen wir am Mittagsstein (Poledn? k?men - Stonecznik - 1423 m ?. M.), ein weithin sichtbarer Granitbrocken, umwoben von einer Vielzahl von Sagen und Erz?hlungen. Seine Form, in n?rdlicher Richtung an eine menschliche Gestalt erinnernd, ist die Ursache, dass er in der Vergangenheit eine ganze Reihe verschiedener Namen trug (z.B. M?nch, B?rgermeister, Teufelsstein usw.). Das weithin sichtbare Gebilde dient den Bewohnern des n?rdlichen Vorgebirges als eigene Sonnenuhr, da die Sonne direkt zur Mittagszeit ?ber ihm kulminiert. Der Weg f?hrt uns weiter zum Hrabu Karu. Hier finden wir Spuren einer bedeutenden Kammbaude, welche der schlesische Riesengebirgsverein im Jahre 1889 als Mustereinrichtung f?r den Gebirgstourismus in Auftrag gab. Die Prinz Heinrich Baude (bouda prince Jind?icha) brannte unter ungekl?rten Umst?nden im Jahre 1947 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Bei sch?nem Wetter handelt es sich hier um die sch?nsten Aussichtpunkte des Riesengebirges, dominiert von der Schneekoppe. Von der Kreuzung Spalona Stra?nica gehen wir dann schon gem?tlich zum Schronisko pod Snie?ka und dort entscheiden wir, wie weiter. Der Aufstieg zur Schneekoppe ist die logische Kr?nung. R?ckkehr ?ber die Wiesenbaude (Lu?n? boudu) und Ziegenr?cken (Koz? h?bety).
Labsky dul (Elbgrund)
Von Spindlerm?hle folgen wir der blauen Markierung entlang des linken Elbufers, herum um das Hotel Savoy und um das Tal der Station des Sessellifts auf den B?rh?gel (Medv?d?n, 1235 m n.m.) Am M?delsteg (D?v?? l?vka) am Zusammenfluss mit der Wei?en Elbe beginnt der eigentliche Elbgrund (Labsk? d?l) und auch der erste touristische Pfad des Riesengebirges, der sogenannte Harrachsweg (Harrachovsk? cesta), benannt nach dem Grafen Jan z Harrachu, der ihn im Jahre 1879 anlegen lie?. Gerade hier, am M?delsteig (D?v?? l?vka), wurde daf?r die Maut erhoben. Der Elbgrund ist ein 8 km langes Bergtal, modelliert von einem Gletscher zur Zeit der gr??ten Vereisung. Reste des Mor?newalls sehen wir bereits in der N?he der M?ndung des B?rbaches (Medv?d? potok), welcher von links in die Elbe m?ndet. Nach dem ?berschreiten der Br?cke zum linken Ufer der Elbe hin?ber erweitert sich das Tal. Dieser Platz wurde vor langer Zeit ausgew?hlt als Standort f?r das Harrachover S?gewerk, welches die Kraft der Jungen Elbe ausnutzte. Auf dem Weg sehen wir zur rechten Hand an den Abh?ngen der Sieben Gr?nde (Sedmidol?) noch heute die Folgen des Herbststurmes von 1966, der hier 450 ha Wald zerst?rt hat, der sich jetzt vor allem im unteren Bereich langsam erholt. Auf dem breiten und gem?tlichen Weg n?hern wir uns dem unteren Elbwasserfall, ?ber diesem endet allerdings dieser Abschnitt, der im Winter als Skilanglaufstrecke aus Spindlerm?hle genutzt wird. Der Weg wird schlechter und steigt an. Wir ?berqueren den Pudelbach (Pudlava), der hier ?ber der Br?cke einen Wasserfall bildet. Vom sch?nen Aussichtspunkt auf der Felsenklippe k?nnen wir gut die Auswirkungen der Lawine erkennen, die im M?rz 1956 auf dem gegen?berliegenden Hang 9 ha Wald zerst?rt hat. Sie riss s?mtliche Erde mit sich und entbl??te auf einer 1375 m langen Bahn den Fels. Mit riesiger Schwungkraft fuhr sie ?ber das Flussbett der Elbe in den gegen?berliegenden Hang. Weiter gehen wir ?ber die nach Abholzung der durch Emissionen gesch?digten Bepflanzung waldfreien Boden, hier wird des ?fteren mit der Hilfe von Hubschraubern gearbeitet. Zu diesen Zeiten wird der Weg aus Sicherheitsgr?nden gesperrt. Auf der gegen?berliegenden Seite er?ffnet sich uns der Ausblick auf die einzelnen Gruben des Elbgrund, in der Reihenfolge die Harrachs-, Pantsche-, Nawarer- und Elbgrube (Harrachova, Pan?avsk?, Navorsk? a Labsk? rokle). Sie alle z?hlen zu den bedeutenden botanischen Lokalit?ten. Uns fesselt vor allem der Wasserfall der Pantsche (Pan?ava, fr?her auch Pan?i?e oder Pu?ava), welcher sich in mehreren Spr?ngen in eine Tiefe von 148 m auf den Grund des Elbgrund st?rzt. In der Pantschegrube befindet sich die bedeutende botanische Lokalit?t Schustlerg?rtchen (Schustlerova zahr?dka). Im Hang in der N?he des Wasserfalls versteckt sich der Eingang zum H?hlenspalt R?bezahls Schatzkammer (Krakono?ovy klenotnice), um die sich verschiedene Sagen spinnen. Nach ?berquerung der Elbe ?ber den h?lzernen Steg beginnt der schwierigste und anspruchvollste Teil des Aufstiegs zur Elbbaude. Um den Weg zu schaffen wurde hier sogar mit Sprengstoff gearbeitet. Der steile Anstieg wird ein einigen Stellen durch Serpentinen etwas gem??igt, eine von ihnen n?hert sich maximal dem unteren Bereich der Elbgrube, auf deren Grund der Elbwasserfall aus der beachtlichen H?he von 35 m f?llt. Der Aufstieg ?ber den steinigen Weg endet auf einer flachen Terrasse, hier stand die urspr?ngliche Elbbaude (Labsk? bouda), die am 6.1.1965 abgebrannt ist. Zu ihrer modernen Nachfolgerin sind es nur ein paar Meter h?her den Hang hinauf, hier k?nnen wir uns am Imbiss oder im Restaurant etwas ausruhen. Diese Stelle am Elbwasserfall sieht die erste menschliche Behausung in Form einer H?tte aus Steinen, ?sten und Rinde, hier betrieb die legend?re Rochlitzer Familie Blasse - Bla?kov? um das Jahr 1830 ihr Gastgewerbe. Das angebotene Sortiment: Ziegenk?se, Milch und Schmuggelware aus Schlesien. Nach dem Ausbau durch Angeh?rige der Familie Schier konnte bereits zur Mitte des Jahrhunderts Unterkunft angeboten werden. Die neue Elbbaude wurde in den Jahren 1969 ? 75 nach dem Projekt des Architekten Ing. Z. ??h?k erbaut. Bis heute gibt es begr?ndete Zweifel ?ber die Zweckm??igkeit ihrer Existenz an dieser Stelle, da sie in ihren L?sungen in bedeutendem Ma?e nicht der Umgebung, in der sie sich befindet, entspricht. Von der Vrbata Baude (Vrbatova bouda) steigen wir entlang der roten Markierung ?ber die Bergstrasse ab ?ber den Hang des Krkono? mit herrlichen Ausblicken auf das Isertal und das gesamte Gebiet des westlichen Vorgebirges. Dann biegt die rote Trasse auf einen Fu?weg in die Latschenkiefern ab und kurz danach sind wir an der ?m?dova vyhl?dka, wo wir vom Panorama des Schlesierkamms und von der Aussicht auf die gesamten Sieben Gr?nde (Sedmidol?) verabschieden. Vom Aussichtspunkt ?m?dova vyhl?dka beginnen wir den ziemlich steilen Abstieg zu den Obersch?sselbauden (Horn? M?se?ky). Ein lebendiges Wintersportzentrum, an deren nahe Vergangenheit als Bergbaugebiet ein Objekt namens C?chovna erinnert. In den f?nfziger Jahren waren hier Bergarbeiter untergebracht, die an den H?ngen des B?rh?gels (Medv?d?n) nach Erzen (Uran) sch?rften.. Von der Kreuzung am Rand der Wiese geht es wieder relativ steil abw?rts entlang der roten Trasse, wir kommen zun?chst nach Bed?ichov und zwischen den Objekten des Armeekurheims geht es weiter ins Zentrum von Spindlerm?hle.













